Wirtschaft für den Menschen

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Wirtschaft für den Menschen

Als Student mit Nebenfach Volkswirtschaftslehre ist mir eine starke Wirtschaft als Grundlage für Wohlstand, Fortschritt und Entfaltung wichtig.

Die Wirtschaft benötigt aber von der Politik klare Grenzen, in welchem sie sich frei entfalten kann. Wenn das wirtschaftliche Handeln der einen, negative Folgen für andere hat, wenn Marktversagen vorliegen oder wenn schwache gesetzliche Grundlagen ausgenutzt werden, muss die Politik die wirtschaftliche Freiheit einschränken und klare Vorgaben machen.

Dies gilt zum Beispiel beim wirtschaften im Ausland. So fordert die Konzernverantwortungsinitiative, dass Schweizer Konzerne auch im Ausland die Menschenrechte und internationale Umweltvorgaben einzuhalten haben.

Ein Beispiel für ein Marktversagen äussert sich im Klimawandel. Wer Treibhausgase ausstösst profitiert davon, statt auch die Kosten davon tragen zu müssen. Ohne starkes Eingreifen der Staaten lässt sich die Klimakrise nicht lösen.

Auch die sich immer weiter öffnende Schere zwischen Arm und Reich ist eine Herausforderung der Wirtschaftspolitik. Obwohl die Armut zurückgeht, werden Reiche immer schneller noch reicher und lassen jene Menschen in der Gesellschaft, welche von Monat zu Monat leben, weit hinter sich zurück. Ein starker Sozialstaat und eine starke Kapitalgewinnsteuer könnten das Gefälle zwischen Arm und Reich abdämpfen und eine langfristige Spaltung der Gesellschaft verhindern.

Grundsätzlich gilt so: die Wirtschaft soll dem Menschen dienen und nicht umgekehrt. Damit dies gelingt, braucht es die Balance zwischen freier Marktwirtschaft und staatlichem Eingreifen: eine soziale Marktwirtschaft.